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Neuer Datenschutzbeauftragter an der HM

Die Digitalisierung erhöht die Anforderungen beim Datenschutz
Die Digitalisierung erhöht die Anforderungen beim Datenschutz

[08|02|2017]

Wer er ist und was er eigentlich macht – ein Einblick

 

Mit IT-Systemen wie PRIMUSS oder dem Zeiterfassungssystem für Kolleginnen und Kollegen verarbeitet die Hochschule München personenbezogene Daten mit Hilfe von automatisierten Verfahren. Das Bayerische Datenschutzgesetz schreibt deshalb vor, dass die Hochschule München einen behördlichen Datenschutzbeauftragten bestellen muss – seit 01.01.2017 ist dies Klaus Guerrero. Doch was macht ein Datenschutzbeauftragter eigentlich und wie profitieren die Angehörigen der Hochschule davon?

 

Der Datenschutzbeauftragte hat die Aufgabe, auf die Einhaltung des Bayerischen Datenschutzgesetzes und anderer Vorschriften über den Datenschutz an der HM hinzuwirken. Das heißt, dass Guerrero nicht nur zum Datenschutz berät, sondern auch aktiv dazu beitragen soll. Er erfüllt eine unabhängige Kontrollfunktion und prüft, ob die Geschäftsprozesse der HM mit dem Gesetz konform sind. Bei der Einführung automatisierter Verfahren sucht er nach möglichen Schwachstellen und schlägt korrigierende Maßnahmen vor.

 

Datenschutz als Priorität

„Dass man weiß, was mit den eigenen Daten passiert und wer darauf Zugriff hat, ist ein Grundrecht, das sogenannte Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung“, erklärt Guerrero. Die Anforderungen sind in Zeiten der Digitalisierung extrem gewachsen.

 

Die Frage nach dem Datenschutz fängt schon an, wenn neue Studierende oder MitarbeiterInnen Teil des Systems Hochschule werden – zum Beispiel mit der Frage, wie man Daten von neuen Hochschulangehörigen erhebt und wie und wo diese gespeichert werden. „Datenschutz allein ist zu wenig, denn ohne IT-Sicherheit ist er wenig effektiv“, sagt Guerrero. Deshalb arbeiten diese beiden Bereiche auch eng zusammen.

 

Guter Datenschutz gelingt nur gemeinsam

„Bei Unternehmen gibt es Zertifizierungen für vorbildlichen Datenschutz, die ein Wettbewerbsvorteil sein können“, schildert Guerrero. Vielleicht könne auch die HM langfristig einen weiteren Imagegewinn durch guten Datenschutz erreichen. „Doch dafür bin ich auf die Mitarbeit der Angehörigen der HM angewiesen“, erklärt Guerrero – vierzehn Fakultäten sind nicht leicht zu überblicken.

 

Wichtig ist nicht nur ein achtsamer Umgang mit personenbezogenen Daten im Alltag. Der Datenschutzbeauftragte sollte auch immer bei der Einführung neuer Systeme einbezogen werden. MitarbeiterInnen, Studierende und andere NutzerInnen der Plattformen der HM sind gefragt. Wer Bedenken hat, ob seine Daten sicher sind, oder Mängel am Datenschutz entdeckt, sollte sich an Klaus Guerrero wenden. Die Anliegen werden vertraulich behandelt.

 

Kontakt: Tel.: 089 1265-1263 oder per

 

 

Cathrin Cailliau