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Lehre miteinander gestalten

Miteinander gestalten und umsetzen - Der Leitgedanke des Projekts ZUG - Für die Zukunft gerüstet schlägt sich in einer lebendigen und interaktiven Lehre nieder (Foto: Marco Gierschewski)
Miteinander gestalten und umsetzen - Der Leitgedanke des Projekts ZUG - Für die Zukunft gerüstet schlägt sich in einer lebendigen und interaktiven Lehre nieder (Foto: Marco Gierschewski)

[12|04|2021]

Bilanz des Projekts ZUG – Für die Zukunft gerüstet

 

Mit dem Projekt ZUG - Für die Zukunft gerüstet beschritt die HM neue Wege in der Lehre. Finanziert wurde es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung durch das Förderprogramm Qualitätspakt Lehre. „Die Vielfalt der Lehre hat sich durch das Projekt stark erweitert: Sie ist lebendiger, interaktiver und individueller geworden“, stellt Vizepräsident Prof. Dr. Klaus Kreulich im Interview der Publikation Lehre miteinander gestalten fest. Zehn StudentInnen sowie 26 ProfessorInnen ziehen darin eine Bilanz aus den vergangenen vier Projektjahren und schauen, in welche Richtung sich die Lehre in Zukunft entwickelt.

 

Kontinuierliches Wachstum

„Über 100 Lehrende aus der HM haben sich in das ZUG-Netzwerk eingebracht und neue Wege in der Lehre beschritten. Das wird nachwirken. Die Basis für vielfältige Kooperationen – auch über die HM hinaus – ist gelegt“, berichtet Projektleiterin Sara Koss. In den fünf Handlungsfeldern „Digitale Prüfungen“, „Digitale Diagnostik“, „Didaktik“, „Praxisbezug“ und „Studienwege“ wurden Strukturen geschaffen, die über das erreichte Projektende hinaus Bestand haben und das Lehren und Lernen an der HM auf Zukunftskurs halten.

 

So nahmen bislang 3.314 Studierende der HM durch ZUG an digitalen Prüfungen mit dem Prüfungssystem EXaHM teil. Das EXaHM-Kompetenzteam unterstützt Lehrende der HM auch zukünftig bei der Konzeption und Umsetzung anwendungsorientierter Prüfungen. Durch einen verstärkten Einsatz diagnostischer Tests haben bisher 2.806 Studierende gelernt, ihre Kompetenzen besser einzuschätzen, um ihre Wissenslücken gezielt zu schließen.

 

Studierende der Planungszelle Zukunft@HM stellten die Weichen für das Hochschulorganisations- und Studienverlaufstool DAS H.O.R.S.T. (Foto Christin Büttner)
Studierende der Planungszelle Zukunft@HM stellten die Weichen für das Hochschulorganisations- und Studienverlaufstool DAS H.O.R.S.T. (Foto Christin Büttner)

Fakultätsübergreifende Lehrveranstaltungen mit einem Fokus auf Bildung für nachhaltige Entwicklung werden durch interdisziplinäre Lehrprojekte wie ZukunftGestalten@HM realisiert und haben sich fest etabliert. Die Teilzeit-Bachelorstudiengänge Mechatronik/Feinwerktechnik und Soziale Arbeit, bei deren Einführung das ZUG-Projekt die Fakultäten für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik sowie angewandte Sozialwissenschaften unterstützt hat, ermöglichen es den rund 500 Teilzeit-Studierenden an der HM, einem zu ihrer Lebenssituation passenden Studienverlauf zu folgen.

 

Zukunft wird aus Partizipation gemacht

An der Entwicklung eines Hochschulorganisations- und Studienverlaufstools haben die Studierenden der HM in allen Phase mitgewirkt und dem Tool seinen Namen gegeben: DAS H.O.R.S.T. ist eine digitale Begleitung durch den Studierendenalltag. Dank einer Schnittstelle zum Campusmanagement PRIMUSS ist eine individuelle Planung auf Basis des aktuellsten Studienfortschritts möglich.

 

Dass die enge Einbindung der Studierenden in die Entwicklung digitaler Tools insgesamt positive Effekte hat, davon sind die Vorstandsvorsitzenden des studentischen Parlaments, Kristina Dörfl und Lola Zschiedrich überzeugt: „Entscheidungen und neue Tools werden eher von Studierenden mitgetragen, wenn diese sich auch einbringen können. Zudem erleben Studierende, dass ihre Ideen wertgeschätzt werden.“ Die Zukunft des Lehrens und Lernens an der HM wird aus Partizipation gemacht.

 

 

Sara Koss