News

Lockerer Austausch mit Karrieretipps

Sven Breipohl, Geschäftsführer Personal CHECK24, tauschte sich locker mit den TalentE³-Geförderten aus (Foto: CHECK24)
Sven Breipohl, Geschäftsführer Personal CHECK24, tauschte sich locker mit den TalentE³-Geförderten aus (Foto: CHECK24)

[28|04|2021]

Online-Kaminabend mit CHECK24-Geschäftsführer Sven Breipohl

 

Zu diesem Online-Kaminabend hatten sich mehr als 40 Studierende, die im Rahmen des HM-Begabtenförderungsprogramms TalentE³ gefördert werden, angemeldet. Ihr Wunsch: In einem lockeren Gespräch mit Kaminabend-Gast Sven Breipohl, Geschäftsführer Personal der CHECK24 GmbH, mehr über seinen persönlichen Werdegang, das Unternehmen CHECK24 und seine Personalverantwortung zu erfahren und dabei von Karrieretipps aus erster Hand zu profitieren.

 

Karrierestart in der Unternehmensberatung

Seit neun Jahren ist Sven Breipohl Personal-Geschäftsführer und verantwortet in seiner Funktion gruppenweit das Personalmanagement bei CHECK24. Breipohl hat eine Ausbildung zum Bankkaufmann sowie ein Betriebswirtschaftsstudium an der ESB Business School der Hochschule Reutlingen und einen Master of Business Administration (MBA) an der University of Oxford abgeschlossen. „Vom Titel eines Abschlusses sollte man sich nicht blenden lassen, sondern den Ruf der Uni und die Studieninhalte vergleichen“, kommentiert Breipohl die Frage, ob ein MBA grundsätzlich ein Türöffner sei. Vor allem von einem hochkarätigen Alumni-Netzwerk könne man profitieren – das sei jedoch kein Freifahrtschein: „Vitamin B eröffnet vielleicht Chancen, Leistung muss man aber immer zeigen.“

 

Die fünf Leitlinien des Münchner Vergleichsportals CHECK24 hängen im Büro des Personalchefs Sven Breipohl an der Wand (Quelle: CHECK24)
Die fünf Leitlinien des Münchner Vergleichsportals CHECK24 hängen im Büro des Personalchefs Sven Breipohl an der Wand (Quelle: CHECK24)

MitarbeiterInnen aktiv zu Führungskräften entwickeln

Die Studierenden des TalentE³-Master-Programms mit dem Fokus auf Führungskräfte-Entwicklung interessierten sich vor allem für Breipohls Erfahrung im Personalmanagement. „Wenn du ein sehr guter Experte bist, bist du noch lange keine gute Führungskraft“, stieg der erfahrene Personaler in die Thematik ein. Individuelle Coachings seien seiner Meinung nach wichtig, da man als Führungskraft u. a. plötzlich kein normales Teammitglied mehr ist, sondern in seiner neuen Rolle auch eine Vorbildfunktion innehabe: „Man soll als Chef nichts fordern, was man selbst nicht bereit ist zu leisten.“ Den Mut zu haben, kritisches Feedback zu geben, sei laut Breipohl ebenso wichtig wie Dankbarkeit und Lob zum Ausdruck zu bringen. Um MitarbeiterInnen kennenzulernen und herauszufinden, ob sie ins Team passen, sei die Probezeit nach wie vor eine wichtige Phase, die junge Führungskräfte intensiv nutzen sollten. „Die MitarbeiterInnen aktiv zu Führungskräften entwickeln“ – das ist gute Personalarbeit, betont Breipohl.

 

Die „Du“-Kultur von CHECK24 und das zuvor versendete Snack-Paket sorgten für eine entspannte Atmosphäre unter den über 40 Teilnehmenden (Screenshot: HM)
Die „Du“-Kultur von CHECK24 und das zuvor versendete Snack-Paket sorgten für eine entspannte Atmosphäre unter den über 40 Teilnehmenden (Screenshot: HM)

Erfolgreich sein im „War for Talents“

Um in einer Metropolregion wie München erfolgreich im Recruiting von High Potentials zu sein, sind laut Breipohl die Wertschätzung der MitarbeiterInnen, Aufstiegschancen und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten sowie Jobsicherheit die Basis. Hinzu käme die Attraktivität des Arbeitsplatzes wie z. B. die öffentliche Anbindung.

 

Und wie erkennen PersonalerInnen High Performer? „Konsequent gute akademische Leistungen sind ein guter Indikator für talentierte Führungskräfte“, weiß Personaler Breipohl. Aber auch mit einem weniger hochkarätigen CV könne man die Karriereleiter erklimmen. Besonders wichtig sei dann das Vertrauen und die gleichbleibend gute Leistung, die man sich erarbeitet.

 

 

Antonie Stredak